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Iran: Berichte sprechen von 12.000 Toten innerhalb von nur zwei Tagen
12.000 Tote innerhalb von 48 Stunden

Schockierende Berichte: 12.000 Tote im Iran gemeld (Quelle: Saman Hajibabaei)
GDN -
EILMELDUNG | Berichte über massive Tötungen von Zivilisten im Iran am 8.–9. Januar
Neue Hinweise deuten auf großflächigen tödlichen Gewalteinsatz gegen die Zivilbevölkerung hin
Inhaltshinweis
Der folgende Artikel enthält Hinweise auf Bildmaterial mit getöteten Personen.
Leserinnen und Lesern wird zur Vorsicht geraten.
Zusammenfassung
Eine rasch wachsende Anzahl von Fotos, Videos und Augenzeugenberichten aus dem Iran deutet darauf hin, dass es innerhalb eines Zeitraums von nur 48 Stunden, am 8. und 9. Januar, zu massiven zivilen Todesopfern gekommen ist.
Während die Zahlen bislang nicht unabhängig verifiziert werden konnten, berichten mehrere Quellen von Opferzahlen im vierstelligen Bereich. Einzelne Berichte sprechen von bis zu etwa 12.000 Todesopfern innerhalb dieses kurzen Zeitfensters.
Vorläufige Auswertungen des Bild- und Zeugenaussagenmaterials legen zudem nahe, dass ein erheblicher Teil der Getöteten junge Menschen waren, viele davon Berichten zufolge unter 30 Jahre alt. Auch diese Angaben bedürfen einer dringenden unabhängigen Überprüfung.
Neue Hinweise deuten auf großflächigen tödlichen Gewalteinsatz gegen die Zivilbevölkerung hin
Inhaltshinweis
Der folgende Artikel enthält Hinweise auf Bildmaterial mit getöteten Personen.
Leserinnen und Lesern wird zur Vorsicht geraten.
Zusammenfassung
Eine rasch wachsende Anzahl von Fotos, Videos und Augenzeugenberichten aus dem Iran deutet darauf hin, dass es innerhalb eines Zeitraums von nur 48 Stunden, am 8. und 9. Januar, zu massiven zivilen Todesopfern gekommen ist.
Während die Zahlen bislang nicht unabhängig verifiziert werden konnten, berichten mehrere Quellen von Opferzahlen im vierstelligen Bereich. Einzelne Berichte sprechen von bis zu etwa 12.000 Todesopfern innerhalb dieses kurzen Zeitfensters.
Vorläufige Auswertungen des Bild- und Zeugenaussagenmaterials legen zudem nahe, dass ein erheblicher Teil der Getöteten junge Menschen waren, viele davon Berichten zufolge unter 30 Jahre alt. Auch diese Angaben bedürfen einer dringenden unabhängigen Überprüfung.
WAS BERICHTET WIRD
In den vergangenen Tagen ist Bildmaterial aus zahlreichen Regionen des Iran weit verbreitet worden. Trotz unterschiedlicher Quellen zeigen sich in den vorliegenden Bildern und Zeugenaussagen auffällige Übereinstimmungen:• Einsatz tödlicher Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten
• Direkte Schussverletzungen und hohe Opferzahlen
• Sammlung zahlreicher Leichen in geschlossenen Einrichtungen
• Schnelle Abtransporte und mutmaßliche Vertuschung der Toten
• Massive Einschränkungen des Informationsflusses und des Zugangs
Gleichzeitig haben nahezu vollständige Internetsperren sowie der Ausschluss unabhängiger Journalistinnen und Journalisten die Berichterstattung vor Ort erheblich behindert.
AUFFÄLLIGES MUSTER: DAS ALTER DER OPFER
Nach ersten Auswertungen des kursierenden Bildmaterials und der Augenzeugenberichte zeichnet sich ein besonders beunruhigendes Muster ab:Ein großer Teil der Opfer scheint sehr jung zu sein – vielfach im späten Teenageralter oder in den Zwanzigern.
Auch wenn konkrete Altersangaben ohne offizielle Dokumente oder unabhängigen Zugang nicht abschließend bestätigt werden können, berichten zahlreiche Quellen übereinstimmend, dass die Mehrheit der Getöteten unter 30 Jahre alt gewesen sein soll. Sollte sich dies bestätigen, würde dies auf eine unverhältnismäßige tödliche Gewaltanwendung gegen eine junge zivile Bevölkerung hindeuten und schwerwiegende rechtliche sowie ethische Fragen aufwerfen.
WARUM DIE INFORMATIONSSPERRE ENTSCHEIDEND IST
Die Kombination aus mutmaßlich massenhaften Todesopfern und einer nahezu vollständigen Informationsabschottung birgt erhebliche Risiken:• Beweise könnten verloren gehen, manipuliert oder zerstört werden
• Zeuginnen und Zeugen könnten zum Schweigen gebracht werden oder verschwinden
• Das tatsächliche Ausmaß der Ereignisse könnte nie unabhängig festgestellt werden
Vergangene Krisen zeigen, dass verzögerte internationale Aufmerksamkeit dazu führen kann, dass Verbrechen dieses Ausmaßes im Verborgenen bleiben. Zeit ist ein entscheidender Faktor.
BILDMATERIAL, DAS DRINGEND UNABHÄNGIG ÜBERPRÜFT WERDEN MUSS
Redaktioneller Hinweis:Die folgenden Bilder werden veröffentlicht, um die Dringlichkeit einer unabhängigen Untersuchung und der Beweissicherung zu unterstreichen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kann USPA24 weder den genauen Ort noch den Zeitpunkt oder die exakte Zahl der dargestellten Opfer unabhängig verifizieren. Die Veröffentlichung erfolgt aufgrund der Menge, der Übereinstimmungen und der Schwere des derzeit kursierenden Materials sowie der Notwendigkeit einer sofortigen, unparteiischen Prüfung.
Empfohlene Bildunterschriften:
•„Im Iran kursierende Bilder, die große Zahlen verstorbener Personen zeigen, die Berichten zufolge in geschlossenen Einrichtungen gesammelt wurden. Ort und Datum stehen noch unter unabhängiger Verifizierung.“
•„Teil eines wachsenden Bestands an Bildmaterial, das dringend einer OSINT-basierten Analyse und Sicherung bedarf.“
WAS JETZT GESCHEHEN MUSS
Zuständige internationale Institutionen sollten unverzüglich:sämtliches verfügbares Bild- und Zeugenaussagenmaterial sichern, bewahren und auswerten
unabhängige Verifizierungsverfahren, einschließlich OSINT-Analysen, durchführen
sofortigen Zugang zu den betroffenen Gebieten einfordern
mögliche Muster systematischer oder weitverbreiteter Rechtsverletzungen untersuchen
geeignete Untersuchungs- und Rechenschaftsmechanismen einleiten
ÖFFENTLICHER AUFRUF ZUM HANDELN
Die Geschichte zeigt, dass koordinierter ziviler Druck Rechenschaft beschleunigen kann.E-Mails werden registriert. E-Mails werden gezählt. Menge zählt.
Leserinnen und Leser werden ermutigt, sich 2–3 Minuten Zeit zu nehmen, um eine unabhängige Untersuchung und die Sicherung von Beweisen zu fordern.
SO KÖNNEN SIE TEILNEHMEN
1.Kopieren Sie die untenstehende E-Mail-Vorlage2.Ergänzen Sie Ihren Namen sowie Ihre Stadt/Ihr Land
3.Senden Sie die E-Mail an internationale Menschenrechts- und Kontrollinstitutionen
E-MAIL-VORLAGE (VERSANDFERTIG)
Betreff: DRINGEND: Unabhängige Untersuchung der gemeldeten massenhaften Tötungen von Zivilisten im Iran (8.–9. Januar)Sehr geehrte Damen und Herren,
als besorgte Bürgerin / besorgter Bürger wende ich mich mit der dringenden Bitte an Sie, eine unabhängige Überprüfung sowie unverzügliche Maßnahmen in Bezug auf umfangreiche Berichte und ein wachsendes Konvolut visueller Beweise einzuleiten, die auf massenhafte Tötungen von Zivilisten im Iran während des Zeitraums vom 8. bis 9. Januar hinweisen.
Fotos, Videos und Augenzeugenberichte aus verschiedenen Regionen zeigen übereinstimmend den Einsatz tödlicher Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten sowie zahlreiche Todesopfer. Einige Berichte, gestützt durch aufkommendes Bildmaterial, sprechen von Opferzahlen im vierstelligen Bereich, teils bis zu etwa 12.000. Diese Angaben bedürfen dringend einer unabhängigen Verifizierung.
Angesichts weitreichender Internetsperren und eingeschränkten Zugangs für unabhängige Beobachter besteht die akute Gefahr, dass entscheidende Beweise verloren gehen oder zerstört werden. Ich ersuche Sie daher nachdrücklich, unverzüglich Maßnahmen zur Beweissicherung, unabhängigen Überprüfung und Einleitung geeigneter Untersuchungen zu ergreifen.
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
[Stadt, Land]
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
[Stadt, Land]
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KURZE ANLEITUNG FÜR LESER (UNTER DIE LISTE SETZEN):
Bitte setzen Sie alle Empfänger in BCC, lassen Sie die Betreffzeile unverändert und fügen Sie ausschließlich Ihren Namen sowie Ihre Stadt/Ihr Land hinzu.
WARUM DAS WICHTIG IST
Schweigen ist keine Neutralität.Zeitnahes und verantwortungsvolles Handeln kann Beweise schützen, Aufmerksamkeit erzwingen und das Auslöschen der Wahrheit verhindern.
Ich weiß, dass Sie vielleicht keine Zeit haben.
Ich weiß auch, dass Sie vielleicht keine Lust haben, eine E-Mail zu schreiben.
Aber heute bitte ich Sie nicht aus Bequemlichkeit,
sondern aus Verzweiflung.
In Iran sind sehr viele Menschen getötet worden.
Kinder. Frauen. Männer.
Unbewaffnete Zivilisten.
Ich schreibe Ihnen nicht aus Stolz.
Ich lege meinen ganzen Stolz ab.
Ich bitte Sie.
Ich flehe Sie an.
Ich bitte Sie als Mensch einen anderen Menschen.
Eine einzige E-Mail kostet Sie nichts.
Kein Geld. Keine Sicherheit. Kein Risiko.
Aber sie kann Leben retten.
Vielleicht nicht eines – vielleicht eine ganze Generation.
Deutschland weiß besser als viele andere Länder,
was passiert, wenn die Welt zu spät hinschaut.
Was passiert, wenn man schweigt,
wenn Menschen verschwinden,
wenn Zahlen wichtiger werden als Namen.
Der Holocaust begann nicht mit Gaskammern.
Er begann mit Wegsehen.
Mit „Das betrifft mich nicht“.
Mit Schweigen.
Heute geht es nicht um Politik.
Es geht um Menschlichkeit.
Um Verantwortung.
Um die einfache Frage:
Was habe ich getan, als Menschen getötet wurden und ich es wusste?
Bitte schreiben Sie diese E-Mail.
Nicht für mich.
Für Kinder, die keine Stimme mehr haben.
Für Mütter, die ihre Söhne verloren haben.
Für Väter, die nie wieder nach Hause kommen.
Schweigen schützt niemanden.
Handeln kann Leben retten.
Bitte.
Es geht um Menschlichkeit.
Um Verantwortung.
Um die einfache Frage:
Was habe ich getan, als Menschen getötet wurden und ich es wusste?
Bitte schreiben Sie diese E-Mail.
Nicht für mich.
Für Kinder, die keine Stimme mehr haben.
Für Mütter, die ihre Söhne verloren haben.
Für Väter, die nie wieder nach Hause kommen.
Schweigen schützt niemanden.
Handeln kann Leben retten.
Bitte.
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